Wie versprochen zeige ich euch heute, was ich am dritten Advent gebastelt habe.

Ausnahmsweise habe ich das Rad neu erfunden und NICHT nach Vorlage gearbeitet, sondern mir selbst eine Schneide- und Falzvorlage ausgedacht. Ich muss sagen, das war leichter als befürchtet. 🙂

Hier die ersten Fotos von meinem Savanne-Cardstock (ein 10-cm-Streifen fehlt schon, daher das merkwürdige Maß…), wie er sich Schritt für Schritt verwandelt:

Cardstock (Savanne) mit dem aufgezeichneten Schnitt- und Falzmuster

Überflüssige Ecken weggeschnitten

 

zum Falzen benutze ich gern ein 40cm-Metalllineal, mein Falzbein und für die "Hilfslinien" zum Anlegen des Lineals meine Schneidematte

fertig gefalzt und an den entscheidenden Stellen mit Kleber versehen (wer mit Stempeln dekorieren will, muss das JETZT tun, weil NOCH alles flach liegt...)

 

die fertige Box (sieht irgendwie nach nix aus, oder?)

ein paar Karten zur Probe reingestellt. Hm, passt und steht auch einigermaßen stabil (da hatte ich doch arge Bedenken im Vorwege...)

An dieser Stelle habe ich die Box beiseite gelegt und habe erstmal die Karten gebastelt, die rein sollten:

 

Zu den fünf Karten habe ich Umschlage in Vanille Pur genommen und sie einfach ruckzuck mit einem Stempelrad und dem Savanne-Stempelkissen dekoriert. Geht SO EINFACH und sieht echt chic aus!

Die Box selbst habe ich dann natürlich auch noch dekoriert. Und zwar mit einem gestreiften Band und meiner geliebten Triple-Treat-Flower:

Und so sieht die fertige Box mit den fünf Karten und ihren passenden Umschlägen aus:

Ich hoffe SEHR, dass die Box ihrer Empfängerin auch gefällt. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben und hoffe, dass man das auch sehen kann. Farben und Muster sind natürlich Geschmackssache – aber bisher mochte jeder in meinem Umkreis das Papier “Eleganter Abend” leiden…

Die Box geht als Dankeschöngeschenk an die Schwester von Paulenas Oma: Tante Annemie. Tante Annemie strickt nämlich gern und viel Socken. Socken, die super passen und total chic sind! Ich kann so was überhaupt nicht. Ich stricke immer SEHR fest, sehr eng und da streike ich bei einem Nadelspiel mit fünf Nadeln. Nee, das ist nix für mich! Daher bin ich Tante Annemie für ihre Socken, mit denen sie mich und Paulena versorgt, sehr, sehr dankbar!

Um Tante Annemie nun endlich mal “richtig” für ihre Mühe zu danken, wollte ich auch etwas Handgemachtes schenken. Etwas, wo Zeit und Liebe drin steckt, aber auch etwas Nützliches. Ich hoffe, dass Tante Annemie Verwendung für die fünf Karten findet. 🙂

LG Alex

6 Kommentare zu „Dankeschön-Projekt“

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