Wir Stampin’ Up!-Demos bekommen einmal monatlich eine Infozeitschrift, die “Impressions”. Neben diversen Produkt-Infos sind da auch immer Ideen und Anregungen zum Nacharbeiten drin.

Diese Karte hier:

war in der November-Ausgabe. Der kleine “Zeig es!”-Kreis unten links sagt uns, dass das ein tolles Projekt zum Nacharbeiten mit Kundinnen sein soll – aber bevor ich das mit euch nachbasteln kann, muss ich es ja erstmal selbst testen, gell?

Gesagt, getan!

Material rausgesucht:

  • Medallion-Stempel – habe ich
  • Hintergrund-Textstempel “En Francais” – habe ich nicht. Hmm. Ersatz? Mein großer Textstempel von Heindesign. 🙂
  • Cardstock Vanille Pur – habe ich
  • grünes Satinband – habe ich nicht. Ersatz? Saumband in Chili – MEIN Weihnachtsrot schlechthin. 🙂
  • strukturierter Cardstock – habe ich(und natürlich passend zum Band in rot statt grün…)
  • Stanze “Spitzenband” – habe ich nicht. Egal, einfach weglassen!
  • den kleinen Textstempel wollte ich eh weihnachtlich ersetzen, war also wurscht, dass ich den nicht habe
  • Leinenfaden – habe ich
  • Versamark-Stempelkissen – habe ich
  • Staz-on-Stempelkissen, schwarz – habe ich nicht. Aber ein Versafine-Kissen (auch wasserfeste Pigmenttinte).
  • Stempelkissen in Savanne und Schwämmchen – habe ich
  • Embossingpulver, klar und Erhitzungsgerät – habe ich

Tja, ich musste einiges ersetzen, aber die meisten Bestandteile waren doch vorhanden. Mit dem Ersatz bin ich außerdem mehr als zufrieden. *g*

So sieht mein erster Versuch aus:

Mit dem Medallionstempelabdruck und auch dem Textstempelabdruck bin ich unzufrieden, weil beide links am Rand so irre viel Platz lassen. Da muss ich nächstes Mal sorgfältiger runterdrücken (wegen der dicken Falz). Oder vielleicht ERST stempeln und später falzen? Ja, das wäre sicher besser!

Mein Versafine-Kissen entpuppte sich als nicht-wischfest, als meine Tochter noch einmal über den embossten Medallionstempelabdruck fühlen wollte… “Oh, Mama, das wollte ich nicht!” Kein Problem! Ich habe dann einfach die komplette schwarze Farbe mit einem Blatt Klopapier abgewischt. Dadurch ist der Stempelabdruck zwar dunkler geworden, aber zum Glück recht gleichmäßig, so dass es mich nicht stört. Nächstes Mal versuche ich dann aber statt Versafine das normale schwarze Kissen – vielleicht lässt sich das rückstandsfrei abwischen. Mal sehen.

Ein bisschen in Sorge war ich übrigens, weil sich die Karte durch das Erhitzen fürchterlich gewellt hatte – sehr unschön! Aber nach zwei, drei Stunden war davon rein gar nichts mehr zu sehen. Schön glatt wie zuvor. *freu*

Alles in allem bin ich mit dem Versuch sehr zufrieden. Ich werde noch ein paar dieser Karten machen, um in Übung zu kommen – und dann weiß ich ja schon, was ich bei meinem Workshop am 1.12. bei Tanja mit meinen Gästen machen kann… *lach*

LG Alex

 

3 Kommentare zu „Not macht erfinderisch – und manchmal ist der Ersatz schöner als das Original…“

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