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Hm, ist es kreativ, wenn man die Ideen anderer nacharbeitet? Ich finde nicht, nein. Und trotzdem möchte ich euch heute Karten zeigen, die ich mir nicht selbst ausgedacht habe (hallo?! fast alle “meine Ideen” sind von irgendwoher abgekupfert, ICH BIN NICHT KREATIV!).

Karten wie diese findet ihr auch bei Tina (ich habe sie ähnlich schon auf anderen Blogs gesehen, aber die von Tina war meine direkte Vorlage – danke für die Inspiration, Tina!).

Der eine oder andere kennt die Karte ja vielleicht auch schon von Tinas Blog. Aber ich denke, dass sie für einige meiner Leser auch neu sein dürfte und deshalb zeige ich sie euch hier, auch wenn sie “nur abgekupfert” ist. 😉

Ich habe diese Karte in drei Varianten gebastelt. Zwei Karten etwas heller, zwei etwas dunkler im Farbton. Und eine dritte (helle) Variante habe ich dann noch mit anderem Spruchstempel und vor allen Dingen mit Glöckchen gewerkelt. Glöckchen sind der absolute Renner diese Saison! Unglaublich, aber wahr: Es gibt bei Stemplern (und auch bei Scrappern) auch “Must-Haves” und “In-Artikel”. Jetzt sind es eben Glöckchen. Oder Schellen, wie sie auch genannt werden. Kein Kartenbastler, der was auf sich hält, kommt diese Saison dran vorbei. *breitgrins*

(Wer mich kennt, der weiß, dass mir Trends und Mode völlig wurscht sind und ich mich nur darum schere, ob mir was GEFÄLLT oder eben nicht. Aber manchmal gefällt mir zufällig genau das, was gerade in ist. Naja, und dann schlage ich natürlich zu und mache mit. Nicht, “weil alle es tun”, sondern WEIL ICH ES MAG!)

So, genug geschnackt. Hier kommen die Karten:

Als Highlight etwas Blingbling:

Bei den dunkleren Farben gefielen mir die Halbperlen besser als Hingucker:

Und hier nun die Glöckchenkarte:

Wie ihr seht, habe ich dieses Mal tatsächlich endlich auch mal passende Umschläge zu meinen Karten bestempelt. Das wollte ich immer schon mal machen! 😀

Und weil ich ein von Natur aus neugieriger Mensch bin, habe ich mal überschlagen, was diese Karten an Material eigentlich gekostet haben. Es ist weniger als befürchtet (und die größte Position bei dieser Rechnung ist erstaunlicherweise der Kleber!). Eine solche Karte inkl. Umschlag kostet ca. 1,50 Euro an Material. (Da ist keine Abnutzung von Werkzeug und Stempeln und auch keine Stempeltinte mit eingerechnet. Ich hätte nicht gewusst, wie ich das hätte einrechnen sollen.)

So, nun habt ihr euch also meine “Weihnachtliche Inspiration” angeschaut. Vermutlich seid ihr von Heike S. hierher gehüpft. Und von hier aus könnt ihr dann weiter “hoppen” zu Eva. Viel Spaß noch!

LG Alex

 

Vor ein paar Tagen habe ich euch eine Vorlage aus der “Impressions” gezeigt – und was bei meinem Nachbastelversuch daraus geworden ist.

Vorgestern habe ich sieben weitere Karten in diesem Design gewerkelt. Ich wollte mal wissen, wie lange ich für eine Karte brauche, also habe ich die Gesamtbastelzeit durch sieben geteilt – und komme auf erstaunlich kurze 15 Minuten pro Karte. Hm, das kam mir aber aufwändiger vor. Ich hab’ mich doch nicht verrechnet? *dieFingerzuHilfenehm* Nein, die Zeit stimmt. 🙂

Bei sechs Karten habe ich die Schrift vom embossten Medallion weggewischt (das geht mit Versafine besser als mit dem klassischen Stempelkissen in schwarz von Stampin’ Up!); bei einer habe ich die Schrift gelassen und noch einmal erhitzt, damit sie auch wirklich wischfest ist. Mein Fazit: Ich mag beides leiden, aber die Karten mit der weggewischten Schrift wirken weniger unruhig.

(Die Bilder werden durch Anklicken größer!!)

Ich werde die Tage mal versuchen das Medallion und den Weihnachts-Textstempel auf einen Umschlag zu stempeln. ich mag es, wenn ich zu Karten den passenden Umschlag habe. 🙂 Wenn es was wird, dann zeige ich es euch hier natürlich.!

Bis dahin,
LG Alex

Wir Stampin’ Up!-Demos bekommen einmal monatlich eine Infozeitschrift, die “Impressions”. Neben diversen Produkt-Infos sind da auch immer Ideen und Anregungen zum Nacharbeiten drin.

Diese Karte hier:

war in der November-Ausgabe. Der kleine “Zeig es!”-Kreis unten links sagt uns, dass das ein tolles Projekt zum Nacharbeiten mit Kundinnen sein soll – aber bevor ich das mit euch nachbasteln kann, muss ich es ja erstmal selbst testen, gell?

Gesagt, getan!

Material rausgesucht:

  • Medallion-Stempel – habe ich
  • Hintergrund-Textstempel “En Francais” – habe ich nicht. Hmm. Ersatz? Mein großer Textstempel von Heindesign. 🙂
  • Cardstock Vanille Pur – habe ich
  • grünes Satinband – habe ich nicht. Ersatz? Saumband in Chili – MEIN Weihnachtsrot schlechthin. 🙂
  • strukturierter Cardstock – habe ich(und natürlich passend zum Band in rot statt grün…)
  • Stanze “Spitzenband” – habe ich nicht. Egal, einfach weglassen!
  • den kleinen Textstempel wollte ich eh weihnachtlich ersetzen, war also wurscht, dass ich den nicht habe
  • Leinenfaden – habe ich
  • Versamark-Stempelkissen – habe ich
  • Staz-on-Stempelkissen, schwarz – habe ich nicht. Aber ein Versafine-Kissen (auch wasserfeste Pigmenttinte).
  • Stempelkissen in Savanne und Schwämmchen – habe ich
  • Embossingpulver, klar und Erhitzungsgerät – habe ich

Tja, ich musste einiges ersetzen, aber die meisten Bestandteile waren doch vorhanden. Mit dem Ersatz bin ich außerdem mehr als zufrieden. *g*

So sieht mein erster Versuch aus:

Mit dem Medallionstempelabdruck und auch dem Textstempelabdruck bin ich unzufrieden, weil beide links am Rand so irre viel Platz lassen. Da muss ich nächstes Mal sorgfältiger runterdrücken (wegen der dicken Falz). Oder vielleicht ERST stempeln und später falzen? Ja, das wäre sicher besser!

Mein Versafine-Kissen entpuppte sich als nicht-wischfest, als meine Tochter noch einmal über den embossten Medallionstempelabdruck fühlen wollte… “Oh, Mama, das wollte ich nicht!” Kein Problem! Ich habe dann einfach die komplette schwarze Farbe mit einem Blatt Klopapier abgewischt. Dadurch ist der Stempelabdruck zwar dunkler geworden, aber zum Glück recht gleichmäßig, so dass es mich nicht stört. Nächstes Mal versuche ich dann aber statt Versafine das normale schwarze Kissen – vielleicht lässt sich das rückstandsfrei abwischen. Mal sehen.

Ein bisschen in Sorge war ich übrigens, weil sich die Karte durch das Erhitzen fürchterlich gewellt hatte – sehr unschön! Aber nach zwei, drei Stunden war davon rein gar nichts mehr zu sehen. Schön glatt wie zuvor. *freu*

Alles in allem bin ich mit dem Versuch sehr zufrieden. Ich werde noch ein paar dieser Karten machen, um in Übung zu kommen – und dann weiß ich ja schon, was ich bei meinem Workshop am 1.12. bei Tanja mit meinen Gästen machen kann… *lach*

LG Alex