Archiv für die Kategorie „Karten“

Ich hatte mir das früher immer so schön vorgestellt: Paulena und ich gemeinsam am Basteltisch. Scrappen, Karten und Verpackungen basteln. Deko für die Wohnung und Geschenke für die Verwandten.

Pustekuchen, kann ich da nur sagen!

Es hat sich schon früh gezeigt, dass ich nicht zusammen mit Paulena basteln kann. Malen oder zeichnen, ja, das geht. Aber basteln nicht.
Warum nicht?
Weil Paulena viel kreativer ist als ich! Sie hängt mich mit ihrer Fantasie und ihren Ideen meilenweit ab!

Wo bei mir immer alles nach “Schema F” ablaufen muss und ich verzweifel, wenn ich nicht die richtigen Grundmaterialien zur Hand habe, da macht sie “aus Scheiße Gold”, wie man so schön sagt.
Ein paar Reste hier, einige Schnipsel da. Kurz im Bastelmüll nach Verwertbarem geguckt. (“Mama! DAS willst du wegwerfen? Da kann man noch was draus machen!!”) Dazu eine Schere und Kleber. Fertig ist das Kind. Sie braucht nicht mal einen Tisch! Am liebsten bastelt sie auf dem Fußboden…

Neulich hatte ihre kleine Cousine Mia Geburtstag. Und zum Geburtstag bastelt man Karten. So weit geht mein Kind ja mit mir konform… Nur, dass meine Karten eben 08/15 aussehen. Und ihre Karten immer ganz besondere kleine Kunstwerke sind! Details, die mich mit offenem Mund staunen lassen und “Ersatzmaterialien”, auf die ich selbst im Leben nicht gekommen wäre…

Die Karte für Mia ist wirklich ein Paradebeispiel für Paulenas Bastelstil:
(Die Bilder werden durch anklicken größer!)

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Die kleinen gestempelten Löwen hat sie im Tischmüll gefunden. Die Tröten und Hüte sind aus allerkleinsten Resten entstanden.

Warum unbeingt ein dritter Löwe dazu musste, weiß ich zwar nicht – aber weil sie nur zwei fertige hatte, hat Paulena den dritten eben einfach gezeichnet und ausgeschnitten. Wo ist das Problem, Mama??
Den Kopf fand sie schwierig – den Tipp mit dem ausgestanzten Kreis hat sie von mir bekommen. Auch den Textstempel habe ich vorgeschlagen. (Ich habe SO VIELE Stempel, da kann das Kind ja keinen gescheiten finden…)
ALLES andere hat sie ohne Hilfe einfach so vor sich hin gebastelt.

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Ich bin wirklich stolz auf meine Maus! (Auch wenn ich es manchmal ein bisschen schade finde, dass sie meine Standard-Basteleleien nicht mit mir zusammen basteln mag. Ist ihr zu langweilig. Immer alles gleich und hauptsache gerade… *augenroll*)

Paulena ist übrigens “noch 7 Jahre alt”. Ich glaube nicht, dass ICH in dem Alter (oder überhaupt irgendwann mal) so kreativ war. *koppschüddl*

 

LG Alex

Im neuen Frühjahr-Sommer-Mini von Stampin’ Up! ist ein Stempel, der es mir ganz besonders angetan hat:
klick hier für >>Tulpenstempel<<

Der Stempel hat zwar einen englischen Text – aber den habe ich ganz gnadenlos einfach weggeschnitten und auch tatsächlich weggeworfen! Den brauche ich nicht. (Es gibt den Stempel nicht mit deutschem Text.)

So – ohne Text – ist der Stempel ja auch viel vielseitiger! Der geht nicht nur zu Ostern…
Ich habe ihn hier als “Dankeschön”-Motiv benutzt. Aber genauso kann er zum Geburtstag oder auf einer “Gute Besserungs-Karte” verwendet werden. Die eine oder andere Mutter würde ihn sicherlich auch auf einer Muttertagskarte toll finden… 😉
Sicherlich fallen euch noch mehr Anlässe ein!

Langer Rede kurzer Sinn – hier ist das Kärtchen:
(Bilder werden größer angezeigt, wenn ihr sie anklickt!)

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Hier noch mal die Blüten im Detail:

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Sowohl beim Cardstock als auch beim Kolorieren von Blüten und Blättern habe ich die Farben “Glutrot” und “Gartengrün” verwendet.

Das Motiv habe ich mit dem schwarzen Staz-On Stempelkissen (wasserfest) auf Aquarellpapier gestempelt. Anschließend mit dem Aquapainter koloriert.

Den Schriftzug habe ich natürlich mit meinem geliebten Stamp-A-Ma-Jig (Stempelpositionierer) gesetzt. Das würde ich frei Hand niemals so schön gerade hinbekommen…

Ich habe sechs von diesen Kärtchen gebastelt und gerade mal eine Dreiviertelstunde dafür gebraucht. Kein schlechter Schnitt, finde ich. 🙂

Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

LG Alex

 

… kann ich auch!

Ich hatte bei Jenni Pauli mal ganz hübsche Weihnachtskarten gesehen. Mit Sternen und Glöckchen, vielen Wimpeln und vor allem einer echten Naht!

Nun besitze ich aber ja keine Nähmaschine. Daher dachte ich, dass ich mir diese Art Karten eh abschminken müsste. Muss ich aber gar nicht! *stirnklatsch*

Ich kann doch mit dem Lochwerkzeug von Stampin’ Up! Löcher vorpieken und dann mit einer Nadel mit der HAND nähen! Manchmal kommt man auf die einfachsten Lösungen nicht…

Nachdem ich diesen Geistesblitz denn nun hatte, konnte ich das ja auch gleich mal testen. Gesagt, getan, nur eineinhalb Stunden später (ächz!) war dann auch “schon” die Karte fertig… Tadaa! Seht selbst:

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So sieht sie aus, die fertige Karte. Mein Erstlingswerk mit dieser Technik.

Hier noch mal Detailbild:

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Wie gesagt, ich habe eine gefühlte Ewigkeit an der Karte herumgebastelt – nur um bei Betrachtung der fertigen Karte zu bemerken, dass ich den Spruchstempel “fröhliche Weihnachten” total vergessen hatte! *lach*

Egal, die Karte sieht auch ohne Spruch weihnachtlich genug aus. 🙂

Am nöchsten Tag habe ich mich dann dran gemacht und eine ähnliche Karte noch mal gebastelt – dieses Mal wollte ich an den Spruchstempel denken und außerdem an die Glitzersteinchen, die das Original von Jenni hat und die ich bei der ersten Karten AUCH vergessen hatte.

Tja, bei späterer Betrachtung der Karte…

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… fielen zwar die Glitzersteinchen gut auf – den Schriftstempel hatte ich allerdings WIEDER vergessen! Kaum zu glaube, aber wahr. *lach*

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Ich glaube, mir gefällt die erste Karte besser. Erstens, weil ich die rote Grundkarte klassischer finde. Und zweitens, weil ich das Bling-Bling auf der zweiten schon fast ein bisschen zu viel finde.

(Bei Jennis Karte ist es genau richtig gewesen mit dem Glitzerkram – sie hat aber auch Ton-in-Ton gemustertes Papier und Cardstock für die Fähnchen verwendet. Das ist dann nicht so unruhig, klar.)

 

Ich mag diese Glöckchen echt gern – und habe dank einer lieben Freundin jetzt sogar goldene (die letzte weihnachtliche Farbe, die mir noch fehlte) Glöckchen auf Vorrat – eines nervt mich doch an den Dingern: Dass man die Karten nicht mehr ohne weiteres verschicken kann!

Der Umschlag muss gepolstert sein und ist zu dick für einen 58ct-Brief. 🙁

Naja, so viele Karten verschicke ich ja nicht mit der Post. Die meisten werfe ich persönlich in den Briefkasten oder gebe sie direkt dem Empfänger in die Hand. 🙂

 

Ich hatte nach diesen beiden Karten noch einige vorgeschnittene Fähnchen übrig. Was ich damit und mit den anderen Schnipseln noch gebastelt habe, zeige ich euch am Mittwoch!

 

LG Alex

Vielleicht fragt ihr euch, wie solche “in Serie” produzierten Weihnachtskarten aussehen können?

Hier sind einige Karten, die ich am vergangenen Wochenende gebastelt habe:

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Details wie diese hübschen Schleifen sind oft das i-Tüpfelchen auf einerKarte!

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Oder hier: Die Glöckchen (auch Schellen genannt), die jeden Stern zieren.

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(Diese beiden gezeigten Karten-Layouts sind bei Karten von Steffi Nitzpon abgekupfert und ein bisschen verändert.)

 

In den nächsten Tagen werden mit Glück weitere Karten und sonstigen weihnachtlichen Aufmerksamkeiten folgen.

 

LG Alex